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Betriebswirt (IHK) - Vom Aushilfsarbeiter zum Vertriebsexperten![]() Der Flughafen Hamburg, der Bosch-Konzern und die Vereinigten Arabischen Emirate – das ist nur ein Auszug der beeindruckenden Kundenliste von Harald Hiss. Der Hamburger Betriebswirt (IHK) berät bei dem Chipkartenhersteller PAV Card GmbH in Lütjensee Kunden aus aller Welt. Eine Position, die noch vor einigen Jahren undenkbar für den 38-Jährigen gewesen wäre. Zwei Jahre lang jobbte der Vater einer kleinen Tochter dann bei der Kunststoff- und Gummi-Fabrik Bruss. „Das reichte mir aber dann nicht mehr, ich wollte mich gerne doch noch weiter qualifizieren“, erinnert sich Hiss. Mit der Wirtschaftsakademie in Glinde schaffte er es, sich eine neue berufliche Perspektive aufzubauen. „Ich habe mit Unterstützung der Wirtschaftsakademie eine Umschulung zum Datenverarbeitungskaufmann bei der Witschaftsauskunftei Bürgel in Hamburg gemacht.“ Die Umschulung lohnte sich für den gebürtigen Hamburger - nicht nur, dass er als Klassenbester mit der Note Eins bestanden hat - für ihn war der Abschluss gleichzeitig das Ticket zum beruflichen Aufstieg bei der Firma PAV, bei der er noch heute tätig ist. ![]() Harald Hiss fing 1997 bei dem Chipkartenhersteller als Softwareentwickler an, entdeckte jedoch schnell seine Freude am Kundenkontakt und entschloss sich, neben dem Job auch noch seinen Betriebswirt (IHK) bei der Wirtschaftsakademie zu machen. Zwei Jahre lang besuchte er berufsbegleitend die damals über 700 Unterrichtsstunden an der Wirtschaftsakademie in Lübeck. „Das war schon eine Herausforderung“, gibt Hiss zu. „Jeden Freitagabend und jeden Samstagvormittag haben meine 12 Mitstreiter und ich die Schulbank gedrückt. Und dann musste natürlich auch noch nachgearbeitet und gelernt werden.“ Der Weg zum Betriebswirt war für Hiss zwar teilweise steinig, dafür aber auch mit viel Spaß und Erfolgserlebnissen gepflastert. „Das Lernen hat mir trotz der Anstrengungen sehr viel Spaß gemacht“, erzählt der 38-Jährige weiter. „Wir hatten so viele Fächer - beispielsweise Controlling, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement. Vor allem die Fächer Recht und Projektmanagement haben mich sehr interessiert.“ Ein großer Pluspunkt war für Hiss auch die finanzielle Unterstützung seiner Weiterbildung durch das so genannte Meister-BAFöG. „Das war eine hervorragende Hilfe für mich“, erinnert er sich und erklärt, „Ein Drittel der Lehrgangskosten bekam ich quasi geschenkt und Zwei Drittel werde ich peu à peu in der Zukunft zu sehr günstigen Konditionen zurückzahlen.“ ![]() Nach 24 Monaten schloss Hiss auch diese Weiterbildung als Jahrgangsbester mit der Note 1,7 ab. „Meine Abschlussarbeit zu dem Thema „Reorganisation des Vertriebs einer mittelständischen Firma“ ist mit einer 2 und mein Fachgespräch sogar mit "Sehr gut" bewertet worden“, freut sich Hiss, der sich parallel auch noch zum Qualitätsbeauftragten weitergebildet hat. Beruflich hat sich der jahrelange Fleiß für den gebürtigen Hamburger mehr als ausgezahlt. „Durch den Betriebswirt (IHK) habe ich jetzt einen viel besseren Durchblick und weiß, worauf es in einem gut funktionierenden Unternehmen ankommt“, erzählt Hiss, der jetzt Vertriebsexperte bei der PAV tätig ist. UPDATE (12/2009)Betriebswirt (IHK), Vertriebsexperte und nun auch noch erfolgreicher Unternehmer – für Harald Hiss geht es beruflich weiterhin steil bergauf. Er erzählt: „Ich habe zwar sehr gerne für die PAV Card GmbH gearbeitet, hatte aber auch immer schon den Traum, mit meinen eigenen Ideen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.“ Und das ist ihm jetzt mehr als geglückt. Betriebswirte (IHK): Mit BWL-Know-how zur AbteilungsleitungMit 33 Jahren hat Christine Wrede es bereits weit gebracht: Sie ist Abteilungsleiterin für die Bereiche Sachversicherung, KFZ und Schadenabwicklung bei Hartmann und Partner Holding GmbH & Co. KG in Rendsburg. „Der Job macht mir großen Spaß, weil es nie langweilig wird“, erzählt die gelernte Versicherungskauffrau. „Kein Tag ist wie der andere. Man hat jeden Tag Kontakt zu Kunden, Vermittlern und Versicherern und auch die Rechtssprechung sowie die Gesetzeslage ändern sich.“ Neben dem Produktmanagement, Konzeptpflege und der Arbeitsablauforganisation gehört auch die Personalführung und Information des Außendienstes zum Arbeitsalltag der gebürtigen Groß-Wittenseerin – spannende Aufgabenfelder, für die es auch jede Menge theoretischen Know-hows bedarf. „Als ich damals die Abteilungsleitung antrat, wollte ich mich gerne berufsbegleitend weiterbilden und vor allem mehr über die Bereiche Betriebswirtschaft und Marketing erfahren“, erinnert sie sich. „Da kam der Betriebswirt (IHK) gerade recht.“ 2005 bis 2008 besuchte Christine Wrede daher die dreijährige Weiterbildung zur Betriebswirtin (IHK) bei der Wirtschaftsakademie. „Das war eine anstrengende, gleichzeitig aber auch sehr schöne Zeit“, sagt sie. Gemeinsam mit 13 anderen Teilnehmern hat sie jeden Samstag den Unterricht bei der Wirtschaftsakademie besucht und denkt noch immer gerne daran zurück. „Wir kamen alle aus unterschiedlichen Branchen. Daher war es sehr spannend, sich über Herausforderungen und Erfahrungen im Job auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben.“ Und auch die Lehrgangsinhalte sind ihr positiv im Gedächtnis geblieben. Sie erzählt weiter: „Wir haben jede Menge über Projektmanagement, Recht, und Betriebswirtschaftslehre gelernt. Am interessantesten waren für mich aber Marketing, Organisation und Personalmanagement.“ Um Marketing sollte es dann letztendlich auch in der abschließenden Projektarbeit der heute 33-Jährigen gehen: „Ich habe in meiner Arbeit ein Marketingkonzept für eine neue Zielgruppe der Hartmann-Gruppe erstellt“, erzählt sie. „Ich habe für meine Arbeit eine glatte Eins bekommen.“ Rückblickend hat sich ihre Weiterbildung zur Betriebswirtin (IHK) für die Abteilungsleiterin mehr als gelohnt. „Ich kann viele Zusammenhänge jetzt viel besser verstehen und habe einen besseren Durchblick in Prozessoptimierung und Personalführung“, ist sie sich sicher. Weitere InformationenWeitere Informationen über die Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in (IHK) lassen sich mit einem Klick auf das Infosymbol entdecken. Neben dieser berufsbegleitenden Form kann der Lehrgang auch in einer Intensivform bei der Wirtschaftsakademie belegt werden. |






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