Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Fit für den Traumjob mit der Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

Nur noch acht Wochen und dann geht es für Timo Walberg im wahrsten Sinne des Wortes beruflich hoch hinaus: Der 37-jährige Preetzer beginnt eine Ausbildung zum Servicetechniker für Windkraftanlagen. „Das ist wirklich mein Traumjob – ich kann etwas handwerkliches machen, komme viel in der Welt ´rum und kann auch noch etwas Gutes für die Umwelt tun“, strahlt Walberg. Um sich auf diese spannende neue Aufgabe vorzubereiten, hat der gelernte KFZ-Mechaniker das Training für Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten bei der Wirtschaftsakademie in Elmshorn besucht – und war begeistert.

Er erzählt: „In meinem gelernten Beruf als KFZ-Mechaniker habe ich nie richtig gearbeitet. Schließlich bin ich direkt nach der Lehre zum Bund gegangen und letztendlich 16 Jahre da geblieben – da vergisst man schon eine Menge von dem, was man in der Ausbildung gelernt hat“, lacht Walberg, der bei der Bundeswehr selber als Ausbilder tätig war.

„Glücklicherweise bin ich nach dem Ende meiner Dienstzeit sehr gut vom Berufsförderungsdienst der Bundeswehr unterstützt worden, der mich auch auf die Idee gebracht hat, das Training für Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten bei der Wirtschaftsakademie zu besuchen. Und das hat sich auch wirklich für mich gelohnt.“

Eineinhalb Monate standen dabei für Timo Walberg und seine zehn Mitstreiter alle Grundlagen rund um Elektrotechnik auf dem Programm. Er erklärt: „Das Training ist in zwei Module unterteilt. Im ersten Modul wurden uns die theoretischen Grundlagen der Elektrotechnik und elektrische Messtechnik vermittelt."

"Im zweiten Modul ging es dann an die Praxis und wir haben gelernt, wie man Schaltpläne liest und selber Schaltkreise baut.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Ich bin jetzt so fit in allem, was mit Schaltungen zu tun hat, dass ich aus dem Stehgreif ein ganzes Haus verkabeln könnte.“

Ein Haus wird er als Servicefachkraft für Windenergie sicherlich nicht verkabeln müssen – anwenden wird Walberg sein neues Elektro-Know-how aber trotzdem können. „Nach dem Training habe ich jetzt eine tolle Grundlage für meine kommenden Aufgaben und bin mir sicher, die Ausbildung gut meistern zu können“, ist sich der 37-Jährige, der in seiner Freizeit übrigens gerne Bungee springt, sicher.  

UPDATE (05/2010)

Seit fast einem halben Jahr absolviert Walberg nun schon die Ausbildung zum Servicetechniker für Windenergie bei der Firma Hecodat in Lübeck. „Die Arbeit macht mir großen Spaß, vor allem der Umgang mit der modernen Technik ist total mein Ding“, freut sich Walberg über die ersten Monate im neuen Job.

So gut ihm die  Ausbildung auch gefällt, den Wirtschaftsakademie-Lehrgang zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten hat er bis heute nicht vergessen. „Der Lehrgang war eine tolle Grundlage für meine jetzigen Aufgaben. Vor allem die vielen praktischen Trainings haben mir jede Menge gebracht.“ Gerne denkt er auch an die kleinen Gruppen zurück, in denen er damals bei der Wirtschaftsakademie gelernt hat. Er erzählt: „Wir hatten oft die Gelegenheit, zu zweit an komplexen Schaltungen zu arbeiten. Das war optimal, weil man sich so viel intensiver mit der Materie auseinandersetzen und das Erlernte direkt in die Tat umsetzen konnte.“

Gelegenheit, sein neues Know-how in die Tat umzusetzen, wird Timo Walberg übrigens bald schon wieder haben. „Im Mai steht das erste ausbildungsbegleitende Praktikum auf dem Programm“, erzählt er und ist sich sicher, „das werde ich Dank des tollen Elektrofachkräfte-Lehrgangs bei der Wirtschaftsakademie sicherlich auch gut meistern können.“

Weitere Informationen

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