Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Fachwirte (IHK): Erfolgreich mit Lehre und Weiterbildung

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, erste Jahre im Beruf erfolgreich gemeistert - das ist die Basis für die bewährte IHK-geprüfte Weiterbildung zum Fachwirt oder zur Fachwirtin. Für neue Perspektiven im Beruf. Angehende Fachwirte machen sich in der Regel für eine bestimmte Branche fit. So zum Beispiel der Handelsfachwirt (IHK), der Versicherungsfachwirt (IHK), der Industriefachwirt (IHK), der Tourismusfachwirt (IHK) oder der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK). Aber auch für branchenunabhängige Tätigkeiten wartet die passende Weiterbildung - zum Beispiel zum Wirtschaftsfachwirt (IHK). Damit die Berufstätigkeit für das neue Know-how nicht unterbrochen werden muss, verlaufen die Lehrgänge in der Regel 1,5 - 2 Jahre berufsbegleitend. Doch wer kompakter an das neue Wissen gelangen will, dem bieten sich auch komprimierte Weiterbildungen in Vollzeit oder in kombinierten "Verpackungseinheiten". 

„Nach der Schule muss mit dem Lernen ja nicht Schluss sein“

Lebenslanges Lernen, berufliche Zusatzqualifikationen oder zielgerichtete Weiterbildung – für Christine Ebel (28 Jahre) sind das nicht nur Schlagworte. Eine Ausbildung zur Mediengestalterin für Digital- und Printmedien brachte die Neustädterin an die Kieler Förde. Nachdem sie ihre Prüfungen im Frühjahr 2003 erfolgreich abgeschlossen hatte und von der Firma ÜBERdruck übernommen wurde, machte sie jedoch keine lange Lernpause, sondern startete bereits wenige Monate später ihre Weiterbildung zur Medienfachwirtin (IHK) bei der Wirtschaftsakademie in Kiel. Christine Ebel: „Nach Schule und Ausbildung muss mit dem Lernen ja nicht Schluss sein.“

Seitdem standen an der Wirtschaftsakademie jeden Samstag sowie an ein bis zwei Abenden in der Woche Themen wie BWL, Medienrecht, Personalentwicklung, Projektmanagement oder Mediengestaltung auf dem Stundenplan. Das Lernen sieht Christine Ebel als geistige Herausforderung und zugleich als Investition in die eigene Zukunft: „Heutzutage können die wenigsten genau das machen, was sie einmal als Beruf gelernt haben. Um aber trotzdem erfolgreich weiterzukommen und um in seiner Branche zu bleiben, muss man schon das eigene Spektrum und seine Fähigkeiten erweitern.“

Unterstützung für das Lernen neben dem Beruf gab´s von Anfang an und von allen Seiten: Arbeitgeber, Freund und Familie unterstützen sie dabei. „Alle wissen, dass es wichtig ist, sich weiterzubilden“, so Ebel.

Im Vorfeld hatte sie sich auch umfangreich über die unterschiedlichen Angebote und Seminarformen im Internet informiert. „Mittlerweile kann man solche Lehrgänge ja nicht nur mit Dozenten, sondern auch ganz online oder in einer Kombination mit Lehrern und Internet machen“, so Ebel. Doch sie entschied sich für die „Dozenten-Variante“. Und bereut es auch nicht, ganz im Gegenteil: „Ich habe gemerkt, dass es so für mich genau das richtige ist.“

Im November 2005 standen für Christine Ebel die Abschlussprüfungen vor der IHK Kiel an. Erfolgreich auch von ihr bewältigt. Und auch wenn sie viele nette Leute kennen gelernt habe und das Lernen ihr wirklich Spaß mache – auf ihren ersten ganz freien Samstag freute sie sich schon. Doch wahrscheinlich wird die Freude an den langen Wochenenden nicht lange andauern, denn erste Überlegungen reiften schon kurz nach der Prüfung: „Ich bin jetzt schon am überlegen, was man danach hinzulernen kann.“