Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Ein spannender Job - Industriemeister Elektro (IHK)

Riesige Umspannstationen, Hochspannungsleitungen und Stromstärken von mehreren tausend Ampere – das ist der im wahrsten Sinne des Wortes spannende Arbeitsalltag des Kieler Industriemeisters Elektro Arne Helbig. „Genau genommen arbeite ich jetzt als Netzmeister im Außendienst bei den Stadtwerken Kiel. Das heißt, ich kümmere mich um Mittel- und Hochspannungsschaltungen“, erklärt der 40Jährige. Er ergänzt: „Um in dieser Position arbeiten zu dürfen, muss man jedoch seinen Industriemeister gemacht haben – so wie ich vor einigen Wochen.“

Bevor es für den in Raisdorf lebenden gebürtigen Kieler zur Meisterschule bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein ging, hat der gelernte Energieanlagenelektroniker bereits die Zusatzausbildung zum Netzmonteur (IHK) für den Bereich Gas und Wasser absolviert. Er erklärt: „Ich war dann als Störungsmonteur auf einem unserer Blaulichtwagen eingesetzt. Dort war ich für den Entstörungsdienst im Bereich Strom, Gas und Wasser zuständig.“ Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Als ich mit der Weiterbildung fertig war, dachte ich mir: Wo ich gerade so gut dabei bin, kann ich ja auch gleich weitermachen“. Ich habe mich dann dazu entschlossen, auch noch gleich meinen Industriemeister Elektro (IHK) zu machen.“

2007 ging es für Helbig und 15 weitere angehende Industriemeister los. „Anfangs habe ich die Meisterschule noch in Teilzeit besucht“, erinnert er sich. „Das hieß für mich, jeweils am Dienstag- und Donnerstagabend sowie am Samstag an dem Unterricht bei der Wirtschaftsakademie teilzunehmen.“

Für den gelernten Energieanlagenelektroniker standen dabei viele verschiedene Themen auf dem Programm. „Das ging von Recht, BWL und Physik über Mitarbeiterführung und Personalmanagement bis hin zu Kostenrechnung.“ Am meisten Spaß gebracht hat ihm aber das Fach Elektrotechnik. „Da konnte ich meine bereits in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse noch weiter ausbauen und vertiefen. Das war super. “Nach einigen Monaten der Teilzeit-Meisterschule entschied sich Helbig dafür, die Weiterbildung in Vollzeit - also jeden Tag - zu besuchen.

„Das war für mich einfach praktischer, weil ich so in nur 8 Monaten meinen Meister machen konnte. Zum Glück hat mein Arbeitgeber meine Weiterbildung von Anfang an unterstützt und mich dann für diese Zeit von der Arbeit auch freigestellt.“

Das Drücken der Meisterschulbank bei der Wirtschaftsakademie hat sich für den 40Jährigen schnell gelohnt. „Ich bin sehr glücklich mit meinen neuen Aufgaben als Netzmeister“, erzählt er. „Ich habe jetzt einen sehr anspruchsvollen Job mit mehr Verantwortung. Zusätzlich bin ich dabei auch noch viel an der frischen Luft unterwegs und kann mit vielen netten Kollegen zusammenarbeiten“, freut sich der frischgebackene Meister.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in Elektro (IHK) lassen sich mit einem Klick auf das Infosymbol entdecken. Neben dieser berufsbegleitenden Form kann der Lehrgang - so wie es Arne Helbig tat - auch in Vollzeit bei der Wirtschaftsakademie belegt werden.