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Fit für einen Job: Was steckt hinter dem Motto des Jugendaufbauwerks?![]() "Herzlich Willkommen", begrüßt uns Tina Michelsen. Die 32-Jährige ist die Stellvertreterin von Tanja Moch (35), der Leiterin des Jugendaufbauwerks in Lübeck. Im Moment erlernen 20 Azubis, die von der Agentur für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaft (Arge) ans Jugendaufbauwerk vermittelt werden, verschiedene Berufe. Außerdem werden Jugendliche auf verschiedene Berufsfelder wie Verkäufer, Bürokaufleute, Lagerlogistik oder Einzelhandel vorbereitet. Für junge Erwachsene werden Sprachkurse angeboten. All diese Angebote gelten für Lübecker bis 25 Jahren. Sie werden von 26 Ausbildern (Lehrer, Meister und Sozialpädagogen) gefördert. Die Ausbilder und Angestellten legen großen Wert auf Freundlich- und Höflichkeit. Außerdem benötigen die Jugendlichen gute Noten in den Hauptfächern (Deutsch, Mathe, Englisch), um einen Ausbildungsplatz zu finden - deshalb erhalten sie zusätzlichen Unterricht. Es gibt keine festen Unterrichtszeiten, dafür aber feste Arbeitszeiten. Die Jugendlichen arbeiten acht Stunden am Tag. ![]() Von der Holzwerkstatt in die Gärtnerei, vom Handel ins Lager, von der Verwaltung in die Küche werden wir durch das Gebäude geführt. Es riecht steril. In den Räumen hängen selbst gemachte Plakate und Poster. Im Flur befindet sich ein großes Foto aus den 70er Jahren, von Jugendlichen, die in der Werkstatt arbeiten. Der große und helle Gebäudekomplex strahlt eine ruhige, freundliche und gelassene Atmosphäre aus. Durch die großen Fenster wirkt es hell. Das Grundstück mit dem großen Garten wurde von den Azubis angelegt und wird regelmäßig von ihnen gepflegt. Ein kleiner Teich und Kräuter geben ihm das gewisse Etwas. Das selbst angepflanzte Obst und Gemüse wird für die eigene Caféteria verwendet. "Im Herbst dreht sich alles um den Apfel, da riecht es im ganzen Gebäude danach", sagt Tina Michelsen. In der Caféteria werden täglich etwa 60 bis 150 Teller serviert. Die Azubis müssen das Essen aus eigener Tasche bezahlen. Der Eignungstest, den wir hier gemacht haben, zeigte jedem von uns die beruflichen Interessen und gab verschiedene Tätigkeiten an, in denen wir ganz sicher fit sind. Von der Klasse 8 a der GHS St. Georgsberg aus Ratzeburg (aus: Lübecker Nachrichten, 01.03.2007) |




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