Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Vom Fachinformatiker zum Projektleiter: IT-Projektleiter (IHK)

Computer waren schon immer das Größte für Sebastian Berg aus der Nähe von Neumünster. „Meinen ersten Rechner hatte ich schon mit zehn Jahren“, erzählt der gebürtige Parchimer lachend. Kein Wunder also, dass sich die Arbeit mit Computern dann auch wie ein roter Faden durch Bergs Berufsleben zieht. Er erzählt: „Ich habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gemacht und dann auch immer weiter im IT-Bereich gearbeitet.“

2002 zog es den heute 27-Jährigen beruflich nach Schleswig-Holstein. „Ich habe bei der EDEKA Nord im IT-Einzelhandel angefangen, was mir immer großen Spaß gebracht hat.“, Eer fügt hinzu, „trotzdem wollte ich meinen Horizont aber gerne noch ein wenig erweitern – und habe daher eine Weiterbildung zum IT-Projektleiter (IHK) bei der Wirtschaftsakademie in Elmshorn begonnen.“

Seit 2007 hat sich der Wahl-Schleswig-Holsteiner gemeinsam mit sieben Mitstreitern alles rund ums Projektmanagement angeeignet. Er erinnert sich: „Wir kamen alle aus dem IT-Bereich und konnten uns somit super austauschen.“

Jeden Mittwochabend und jeden Samstag standen für Berg und die anderen Computerspezialisten Personalführung, Softwareentwicklung, Kostenleistenrechnung und natürlich jede Menge Projektmanagement auf dem Programm. Doch das ist noch nicht alles. „Während der Weiterbildung habe ich auch noch meinen AdA-Schein, also meine Ausbilderqualifikation, und meinen QM-Assistenten (IHK) gemacht“, erzählt der 27-Jährige.

Am Ende der 24-monatigen Weiterbildung stand für den angehenden IT-Projektleiter (IHK) ein eigenes, großes Abschlussprojekt. „Ich habe im Rahmen meiner Arbeit eine Userhelpdesksoftware innerhalb des Supportbereichs für den Einzelhandel eingeführt“, erzählt Berg und fügt noch hinzu, „Mittlerweile arbeiten sieben Abteilungen mit diesem Tool und das nicht nur in den IT-Support bietenden Bereichen der EDEKA Nord.“

Ein toller Erfolg, der sich sehen lassen kann. Genauso wie der berufliche Werdegang von Sebastian Berg. „Ich bin auf Grund der Weiterbildung Anfang 2008 in die Abteilung IT-Organisation gegangen, in der ich als Projektleiter eingesetzt werde. Für mich haben sich die zwei Jahre Weiterbildung also auf jeden Fall gelohnt.“ Und es soll sogar noch weiter gehen für den ehrgeizigen Parchimer. „Der IT-Projektleiter (IHK) befähigt mich, jetzt auch noch ein Studium aufzunehmen und meinen Bachelor zu machen“, erklärt er, „und das ist jetzt mein nächstes großes Ziel.“

UPDATE (05/2010)

„Zurzeit betreue ich mehrere IT-Projekte gleichzeitig – Langeweile kommt bei mir also nicht auf“, lacht IT-Spezialist Sebsatian Berg, als er von seinem Arbeitsalltag berichtet. Seitdem der gelernte Fachinformatiker seine Weiterbildung zum IT-Projektleiter (IHK) erfolgreich abgeschlossen hat, hat sich für ihn im Job einiges verändert. „Ich habe nun deutlich mehr Verantwortung“, sagt er. „Und ich darf jetzt viel mehr in Eigenregie arbeiten und muss mich nicht immer bei meinem Chef rückversichern – das ist schon toll.“

Vor allem das im IT-Projektleiter-Lehrgang erworbene Projektmanagement- und Personalführungs-Know-how kommt Berg heute in der täglichen Arbeit zu Gute. „Da habe ich wirklich jede Menge Wissen mitgenommen“, erinnert er sich an die Zeit bei der Wirtschaftsakademie.

Weiterbildung ist im Übrigen noch immer ein wichtiges Thema für Sebastian Berg – wenn auch nicht so, wie noch vor einem halben Jahr angedacht. Er erklärt: „Das geplante Studium werde ich wahrscheinlich doch nicht aufnehmen. Das wäre mir einfach viel zu allgemein.“ Stattdessen hat der 27-Jährige sich jetzt für zwei kleinere, dafür aber gezieltere Weiterbildungen entschieden. „Ich habe bereits eine Schulung für Software gestütztes Reporting, sowie den Lehrgang „ITIL v3 Foundation“ absolviert und werde mich auf diesem Gebiet noch zum ITIL-Experten weiterbilden“, erzählt er von seinen Zukunftsplänen.

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