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Personalsuche über Facebook, twitter und Co. - Veranstaltung mit dem Marketing-Club Schleswig-HolsteinWas muss ein Unternehmen heutzutage tun, um freie Stellen mit optimalen Bewerbern besetzen zu können? Ein guter Firmenname allein reicht nicht mehr aus und klassische Printkampagnen sprechen nur noch einen Teil der Zielgruppe an. Eine entscheidende Rolle im modernen Personalmarketing spielen inzwischen soziale Medien. Auch über diese Kanäle gestalten Bewerber und Mitarbeiter das Image einer Arbeitgebermarke mit. Doch wie genau sieht erfolgreiches Recruting über Facebook, twitter und Blogs aus? ![]() „Personalmarketing im Zeitalter von Social Media“ – unter diesem Motto fand am 19. Oktober in Kiel eine gemeinsame Veranstaltung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und des Marketing-Clubs Schleswig-Holstein statt. Eingeladen waren nicht nur Clubmitglieder, sondern auch die Studierenden der Berufsakademie sowie die Schüler der Fachschule für Betriebswirtschaft. Das Interesse an dem aktuellen Thema war groß und so konnte Dr. Gisela Nissen-Baudewig, Direktorin der Berufsakademie, mehr als 100 Zuhörer in der Aula der Wirtschaftsakademie begrüßen. Um den zahlreichen Gästen den Veranstalter vorzustellen, berichtete Patrycja Gradziel zunächst von den Aktivitäten des Marketingclubs Schleswig-Holstein und dessen Juniorclub, die „Jungen Wilden“. Anschließend gab Lena Schiwek, Personalreferentin in der Otto Group-Konzernzentrale, einen intensiven Einblick in das Personalmarketing des Online-Händlers. „Wir wollen da sein, wo unsere Zielgruppe ist,“ begründete die Diplom-Psychologin die Präsenz in den Social-Media-Kanälen. Daher werden für den Recruting-Prozess ganz verschiedene Plattformen wie Twitter, Facebook, XING, YouTube und Blogs genutzt. ![]() Auf der Facebook-Seite werden beispielsweise offene Stellen gepostet, Fragen beantwortet oder Termine wie Berufsmessen angekündigt. In zwei Blogs berichten Azubis beziehungsweise Trainees und Berufseinsteiger von ihrem Arbeitsalltag bei Otto, um Schulabgänger, Hochschulabsolventen und andere Interessierte über Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. Das Thema Social Media bringt auch einiges an Diskussionsbedarf mit sich und so gab es zahlreiche Nachfragen, insbesondere zu den Zahlen, die Lena Schiwek präsentierte. Wie viele Bewerber kommen tatsächlich über die sozialen Netzwerke, wie kann diese Zahl präzise gemessen werden und wie hoch ist der Zeitaufwand für die Pflege der einzelnen Kanäle? Alles in allem: Lohnt sich Social Media für das Personalmarketing? ![]() Zwar kämen die meisten Bewerber noch immer über andere Portale wie die Firmenhomepage, aber durch die neuen Kanäle sei eine Erhöhung der Bewerberzahlen festzustellen, so die Personalreferentin. Sie betonte jedoch, dass die Plattformen nicht nur der direkten Suche nach Mitarbeitern diene, sie hätten auch eine starke imagegestaltende Funktion. Rückmeldungen von Bewerbern zeigten, dass die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken das Ansehen des Konzerns als Arbeitgeber positiv beeinflussen. „Das Unternehmen wird als offen wahrgenommen und Bewerber bekommen ein authentisches Bild von den Mitarbeitern“, erklärte Schiweg. Der Erfolg der neuen Kommunikationsformen sollte daher nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ beurteilt werden. Nach diesem interessanten Einblick in moderne Methoden des Personalmarketings nutzten viele Zuhörer die Möglichkeit, die neuen Anregungen und Ideen in Gesprächen zu vertiefen und sich auszutauschen. Übrigens: Die Aktivitäten der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in sozialen Netzwerken – und auch aktuelle Stellenangebote – finden sich im Newsroom an dieser Stelle. |





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