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Industriemeister Metall (IHK) - Pumpentechnik fest im Griff![]() Industriemeister Metall (IHK) - wenn alles gut geht, kann Helge Hinrichs aus Tönning sich bereits im Sommer 2009 so nennen. Bereits seit einem halben Jahr drückt der 23-Jährige Mechaniker für Maschinen und Systemtechnik die Meisterschulbank bei der Wirtschaftsakademie in Kiel – und ist schon jetzt froh, sich für den Lehrgang entschieden zu haben. ![]() Die ersten Prüfungen hat Hinrichs auch erfolgreich hinter sich gebracht. „Vor einigen Monaten standen für mich und meine 16 Mitstreiter bereits Prüfungen in den Fächern Mathematik, Betriebswirtschaftslehre, Kommunikation und Präsentation sowie Recht und Zusammenarbeit im Betrieb auf dem Programm – ich habe alle gut bestanden“, freut sich der angehende Industriemeister. Industriemeister Metall (IHK): Mehr Verantwortung im Betrieb![]() „Verantwortung übernehmen und selber wichtige Entscheidungen treffen – das wollte ich auch!“ – Rüdiger Stieglitz muss nicht lange überlegen, warum er 2007 die Meisterschule für angehende Industriemeister Metall (IHK) bei der Wirtschaftsakademie in Glinde besucht hat. Heute, zwei Jahre später, hat der 39-Jährige es geschafft: Er ist Schichtmeister in dem Kunststoff verarbeitenden Betrieb Clariant in Ahrensburg – und das, obwohl der Weg zum Industriemeister für ihn nicht immer leicht war. Ein Dreivierteljahr standen für den Schleswig-Holsteiner und 19 Mitstreiter aus verschiedenen Branchen Theorie und Praxis für angehende Industriemeister bei der Wirtschaftsakademie auf dem Programm. Das Überraschende dabei für Stieglitz: Vor allem die Theorie machte ihm großen Spaß. „Das war schon toll, sich beispielsweise neues Wissen über Personalführung, Betriebswirtschaftslehre und Mathematik anzueignen.“ ![]() Weniger leicht fielen dem 39-Jährigen anfangs jedoch die Technik-Einheiten bei der Wirtschaftsakademie. „Seit meiner Ausbildung hat sich vieles verändert. Einiges war sogar komplettes Neuland für mich.“ In einer Lerngruppe mit anderen angehenden Industriemeistern (IHK) konnte Stieglitz sich jedoch auch den Technik-Lehrstoff schnell aneignen – und seine Meisterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer letztendlich bravourös bestehen. Industriemeister Metall (IHK) - Ein Kieler macht KarriereFrancisco Lopez, waschechter Kieler mit spanischen Vorfahren, hat sich wohl für das Berufsfeld schlechthin entschieden, in dem man in einer Hafenstadt arbeiten kann: „Ich habe meine Ausbildung zum Schiffbauer bei dem Kieler Traditionsunternehmen Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (kurz: HDW) gemacht. "Das Maritime liegt mir einfach“, erzählt der 46jährige Familienvater. Doch beim Schiffsbauer alleine sollte es nicht lange bleiben. „Einige Jahre war ich Erster Werker und Meistervertreter, wollte aber beruflich noch höher hinaus und entschied mich, meinen Industriemeister Fachrichtung Metall (IHK) zu machen“, erzählt Francisco Lopez weiter. Mit der Unterstützung seines Arbeitgebers HDW drückte Lopez von 1998 bis 2001 die Meisterschulbank bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in seiner Heimatstadt Kiel. „Meine Mitstreiter und ich hatten fast jeden Abend in der Woche Unterricht. Neben dem Job ist das natürlich eine ziemliche Herausforderung“, sagt der 46Jährige, fügt jedoch augenzwinkernd hinzu, „Aber wie sagt man doch so schön – ohne Fleiß, keinen Preis. Und schließlich wollte ich meinen Meister unbedingt schaffen!" Und das hat Lopez auch: Nach drei Jahren Meisterschule mit Fächern wie Volkswirtschaftslehre, Recht, Projektmanagement, Kommunikation oder auch Betriebstechnik und Personalführung war es dann für den Kieler und seine 20 Mitstreiter so weit: Nach der Abschlussprüfung konnten alle Teilnehmer ihren Meisterbrief in den Händen halten. „Da war ich schon ein wenig stolz“, erinnert sich Lopez bescheiden, „zu mal ich mit einer Eins als Lehrgangsbester abgeschlossen habe.“ Beruflich lohnte sich die Weiterbildung schnell für den frischgebackenen Meister. „Ich bin schon während der Meisterschule bei uns in die Konstruktion und später auch in den Einkauf gewechselt und habe unter anderem das Claimmanagement bei HDW mit aufgebaut. Letzteres wird heute im gesamten Thyssen-Krupp Konzern mit Erfolg gelebt“ ![]() Die Weiterbildung, die speziell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Industriemeistern, Technikern und Ingenieuren zugeschnitten ist, dauerte weitere zwei Jahre und bedeutete wieder einmal fleißiges Lernen neben dem Job für den ehrgeizigen Kieler. „Ich habe fast jeden Abend mit drei weiteren Teilnehmern zusammen gesessen und die Unterrichtseinheiten nachgearbeitet. Dieses Mal standen vor allem Volks- und Betriebswirtschaft sowie Management für uns auf dem Programm“, erinnert sich Lopez, der mittlerweile im Vertrieb für einen großen Stuttgarter Konzern der Automobilbranche arbeitet. UPDATE (01/2009)Zurück zur HDW AG ging es für Lopez letztendlich doch nicht – seiner Heimatstadt ist der gebürtige Kieler aber trotzdem treu geblieben. Seit Januar 2009 arbeitet der Technische Betriebswirt (IHK) bei der Medizintechnik-Firma Stryker in Kiel-Schönkirchen – und ist überglücklich mit seinem neuen Job. ![]() „Ich bin bei Stryker gemeinsam mit einem Kollegen für die Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen im Qualitätsmanagement im Schönkirchener Werk der weltweit operierenden Firma zuständig und unterstehe dem Qualitätsdirektor“, erzählt er nicht ganz ohne Stolz. Lopez fühlt sich sehr wohl in seinem neuen Betrieb und freut sich über die spannenden, neuen Aufgaben, die jetzt für ihn anstehen. „Als Spezialist für Qualitätsmanagement habe ich jetzt mit allen Dingen zu tun, welche für das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung relevant sind.“ Danach gefragt, ob ihm seine Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt bei seiner täglichen Arbeit hilft, antwortet der Deutsch-Spanier mit einem klaren „Ja“. Er ergänzt: „Ohne das Wissen, das mir an der Wirtschaftsakademie vermittelt wurde, wäre gar nicht daran zu denken, in einem so komplexen und anspruchsvollen Job zu arbeiten.“ Abschließend fügt er hinzu: „Aber wie heißt es doch so schön: Stillstand ist Rückschritt. Glücklicherweise tut mein jetziger Arbeitgeber aber so viel für die Qualifikation seiner Mitarbeiter, dass ich Gelegenheit haben werde, noch jede Menge dazuzulernen.“ Weitere InformationenWeitere Informationen über die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in Metall (IHK) lassen sich mit einem Klick auf das Infosymbol entdecken. Neben dieser berufsbegleitenden Form kann der Lehrgang auch in Vollzeit bei der Wirtschaftsakademie belegt werden. |









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