Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Erfolgreich trotz Prüfungsangst: Prüfungsvorbereitungen für Industriekaufleute

„Meine Ausbildung hat mir riesengroßen Spaß gebracht“, erzählt die frischgebackene Industriekauffrau Lisa-Sophie Dworzanin, „aber vor den Abschlussprüfungen hatte ich trotzdem immer ganz schöne Angst.“

Gut gemeistert hat die 22-jährige Hamburgerin mit russischen Wurzeln ihre Prüfungen aber dennoch – mit Hilfe der Prüfungsvorbereitungen für Industriekaufleute bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein. Sie erzählt: „Ich bin einfach eher der praktische Typ, Prüfungen sind nichts für mich. Genau dieser große Praxisanteil hat mich auch an dem Beruf der Industriekauffrau schon immer so gereizt. Man hat Einblicke in sehr viele Bereiche und hat nicht nur administrative Aufgaben wie beispielweise Bürokaufleute.“

Um sich nach drei Jahren Ausbildung fit für die Abschlussprüfung zu machen, hat Lisa-Sophie Dworzanin im April 2009 die sechstägigen Prüfungsvorbereitungen bei der Wirtschaftsakademie besucht. „Das war für mich das Beste, was ich machen konnte“, erzählt sie noch immer sichtlich erleichtert. „Die Dozenten haben mir total die Angst vor den Klausuren genommen. Sie haben uns viele Tipps zum Lernen gegeben. Außerdem haben wir gemeinsam mit ihnen jede Menge alter Prüfungen durchgearbeitet. Das war eine super Übung für mich.“ Begeistert war sie außerdem von den Lernskripten, die sie bei der Wirtschaftsakademie erhalten hat. „Die Unterlagen waren so gut, dass ich kaum noch mit den Berufsschulbüchern gelernt habe“, sagt sie.

Trotz Prüfungsangst hat die 22-Jährige, die im Rahmen ihrer Ausbildung bei der Norderstedter  Firma Johnson & Johnson sogar ein halbes Jahr in Berlin verbracht hat,  es dann geschafft: Sie hat ihre Abschlussprüfungen mit einer glatten Drei bestanden. „Ich bin sehr froh, die Prüfungen jetzt so gut hinter mich gebracht zu haben“, erzählt sie weiter.

Heute, drei Monate nach ihrer Abschlussprüfung, arbeitet sie noch immer bei Johnson & Johson. „Ich absolviere jetzt ein Traineeship und bin zurzeit im Bereich niedergelassene Ärzte und Kliniken tätig“, erzählt sie stolz.

UPDATE (05/2010)

Erfolgreich bestandene Abschlussprüfung, direkt im Anschluss ein abwechslungsreiches Traineeship und zu guter Letzt auch noch ein neuer Job – Lisa-Sophie Dworzanins Start ins Berufsleben war mit Sicherheit so, wie ihn sich viele Berufseinsteiger wünschen. 

Sie erzählt stolz: „Nach meiner bestanden Abschlussprüfung zur Industriekauffrau ist es mir wirklich sehr gut ergangen. Ich arbeite noch immer bei Johnson & Johnson und habe im Januar 2010 eine interne Schulung zur Medizinprodukteberaterin absolviert. Seit Februar bin ich nun in diesem Beruf tätig und betreue telefonisch 150 niedergelassene Kunden in Dortmund und Köln.“ Eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel von der jungen Hamburgerin verlangt, ihr aber auch großen Spaß macht. „Bei der Betreuung der Kunden fallen im Großen und Ganzen die Beratung, Angebotserstellung und die Platzierung der Bestellungen an“, erklärt Dworzanin ihren neuen Job.

Die Teilnahme an den Prüfungsvorbereitungen für angehende Industriekaufleute liegt heute zwar schon über ein Jahr zurück, vergessen hat Lisa-Sophie Dworzanins das Training aber bis heute nicht. „Wäre ich damals nicht so gut auf die Prüfung vorbereitet gewesen, hätte alles andere sicherlich auch nicht so reibungslos geklappt. Ich bin also immer noch sehr froh, dass Training damals besucht zu haben“, lacht die frischgebackene Medizinprodukteberaterin.

Fit für die Abschlussprüfung und mehr - Prüfungsvorbereitung für Industriekaufleute

Industriekaufmann – das war schon immer der Traumberuf von Markus Meier aus Norderstedt. „Ich wollte nach dem Abitur unbedingt einen Beruf erlernen, der etwas mit Wirtschaft zu tun hat und vielseitig ist“, erzählt er. „Und da bot sich der Industriekaufmann dann einfach an.“

2006 begann der heute 23-Jährige daher dann eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Johnson & Johnson in seiner Heimatstadt Norderstedt. „Die Ausbildung hat mir von Beginn an großen Spaß gemacht“, erinnert er sich, „In den ganzen drei Jahren hatte ich Einblicke in alle Abteilungen des Unternehmens. Das ging vom Einkauf über die Produktion bis hin zu Verkauf und Lager. Am besten gefallen hat mir jedoch die Unternehmenskommunikation.“

Im Juli 2009 standen für Markus Meier die Abschlussprüfungen an – ein Ereignis, auf das er sich natürlich bestmöglich vorbereiten wollte. „Bei Johnson & Johnson ist es seit Jahren üblich, dass die Azubis die Prüfungsvorbereitungen für Industriekaufleute bei der Wirtschaftsakademie besuchen. Und diese Chance wollte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen und habe mich für das Seminar angemeldet“, erzählt Meier weiter.

Anfang April begann für den 23-Jährigen und 30 weitere Mitstreiter aus ganz Schleswig-Holstein das Prüfungsvorbereitungstraining bei der Wirtschaftsakademie in Elmshorn. Er erinnert sich: „Sechs Tage lang stand für uns alles auf dem Programm, was wir für die Abschlussprüfung wissen mussten.“ Vor allem die drei großen Prüfungsbereiche Allgemeine Geschäftsprozesse, Rechnungswesen und Wirtschafts- und Sozialkunde standen für die angehenden Industriekaufleute dabei auf dem Lehrplan.

Denkt Markus Meier an die sechs Tage bei der Wirtschaftsakademie zurück, ist er noch immer begeistert. „Wir hatten ganz tolle Dozenten, die uns die gesamte Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen.“ Er erzählt weiter: „Am besten hat mir jedoch gefallen, dass sie uns alte Abschlussprüfungen mitgebracht haben und wir uns so einen guten Eindruck von den kommenden Prüfungen verschaffen konnten.“ Und er fügt schmunzelnd hinzu: „Das war sogar eine so gute Vorbereitung, dass ich zum Lernen gar keinen Blick mehr in meine Berufsschulunterlagen geworfen habe.“

Heute, zwei Monate später, hat Meier den Berufsabschluss in der Tasche. „Ich habe mit einer glatten Zwei abgeschlossen“, freut sich der frisch gebackene Industriekaufmann und ist sich sicher: „Ohne die super Prüfungsvorbereitungen bei der Wirtschaftsakademie hätte ich das sicherlich nicht so gut geschafft.“

Das Lernen ist für den ehrgeizigen Norderstedter übrigens auch nach der Abschlussprüfung noch nicht vorbei. „Ab Oktober werde ich noch ein duales Studium beginnen und meinen Betriebswirt machen“, sagt Meier. 

UPDATE (05/2010)

Das Studium hat Markus Meier nicht nur begonnen, er hat sogar das erste Semester bereits erfolgreich hinter sich gebracht. „Das Studieren im dualen System macht mir großen Spaß, weil sich Theorie- und Praxiseinheiten immer wieder abwechseln. So wird es nie langweilig“, sagt er.

Auch wenn die Prüfung zum Industriekaufmann und die Prüfungsvorbereitungen bei der Wirtschaftsakademie in Elmshorn für Meier mittlerweile schon wieder weit weg sind – eine wichtige Rolle spielen sie für den jungen Mann trotzdem noch. Er erzählt: „Hätte ich meine Abschlussprüfungen damals nicht so gut bestanden, wäre mir das duale Studium bei Johnson & Johnson bestimmt nicht angeboten worden. Ich habe den Prüfungsvorbereitungen also jede Menge zu verdanken“, ist er sich sicher.

Seit einigen Tagen ist der Norderstedter nun wieder bei seinem ehemaligen Ausbildungsunternehmen Johnson & Johnson, um einen Praxisblock des Studiums zu absolvieren. Er erzählt. „Ähnlich wie schon in der Ausbildung durchlaufe ich jetzt wieder verschiedene Unternehmensbereiche. Im Moment bin ich in der Marketingabteilung.“ Doch nicht nur Betriebswirtschaftslehre und Marketing interessieren Meier. „Ich könnte mir auch gut vorstellen, einmal in der Unternehmenskommunikation zu arbeiten“, so der 23-Jährige zu seinen Zukunftsplänen.

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