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Weiterbildung - aber wie bitteschön geht das?![]() Auf der Suche nach Antworten machte sich die neunte Klasse des Ostsee-Gymnasiums auf den Weg nach Lübeck und besuchte die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein? Was kann man sich denn darunter vorstellen? Diese Frage stellten sich auch die Neuntklässler des Ostsee-Gymnasiums aus Timmendorf und machten sich auf die Suche nach Antworten. Ihr Besuch in der Lübecker Niederlassung gab Aufschluss. Um einen kleinen Einblick in die Akademie zu geben, erfanden sie einen imaginären Jungen auf der Suche nach seiner Zukunft. Fynn (23), aus Lübeck hat seine Lehre als Hotelfachmann abgeschlossen. Das Hotel, in dem er gelernt hat, sieht großes Potenzial in ihm. Durch seine Ausbildung stehen ihm jetzt viele Wege offen. Sein Traumberuf ist Hotelmeister. Aber wie erreicht er dieses Ziel? Und wie geht er am besten vor? Sein erster Weg führt in die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein nach Lübeck. Die Wirtschaftsakademie in Lübeck, die bereits schon 1967 gegründet wurde, hat helle, freundliche Räume und momentan Platz für 1000 Teilnehmende und Studierende. Sie bietet eine Menge Möglichkeiten im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Die Schwerpunkte in Lübeck: Energie, Hafen und Tourismus. Fynn fragt sich, ob er hier richtig aufgehoben ist? Um das herauszufinden spricht er mit Niederlassungsleiter Matthias Dütschke – er berät viele Bildungsmotivierte. Von ihm erfährt er, dass die Wirtschaftsakademie viel Wert auf angenehmes Lernklima und qualifizierte Dozenten legt. Diese vermitteln Wissen, welches immer auf dem neusten Stand ist, da die Dozenten direkt aus der Wirtschaft kommen. Das klingt interessant, findet Fynn. Und so entschließt er sich, den Weg über die Weiterbildung zu gehen und einen Lehrgang zum „geprüften Meister im Gastgewerbe/Hotelmeister“ zu belegen. „Damit stehen seine Chancen für die Zukunft nicht schlecht“, sagt Dütschke, „weil die Tourismusbranche in der Küstenregion in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.“ Dank einer Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer) gelten die Zertifikate und staatlichen Abschlüsse der Wirtschaftsakademie in ganz Deutschland. Neben Vollzeit-Weiterbildungen bietet die Wirtschaftsakademie auch berufsbegleitende Seminare an. Sollte sich für Fynn herausstellen, dass er beruflich viel mit ausländischen Geschäftspartnern zu tun hat, kann er beispielsweise ein Sprachtraining buchen, das über einige Monate einmal wöchentlich stattfindet. Und sein Freund Tobias, der als Techniker ein Ass ist, aber vor jedem Abendessen mit Geschäftspartnern zittert, könnte beispielsweise einen Benimmseminar belegen. Dort lernt man, wie man eine angeregte Unterhaltung mit dem Tischnachbarn führt, wann man welches Besteck zur Hand nimmt und wie man bestimmte Speisen isst. „Wer bereits ist, beständig weiter zu lernen, der gewinnt“, sagt Matthias Dütschke. Denn auch mit der Mittleren Reife, die Fynn hat, kann er mit der richtigen Weiterbildung einen hohen Posten erreichen. Unserem fiktiven Fynn und vielen anderen bietet die Wirtschaftsakademie eine Perspektive, sich seine Träume zu erfüllen.
Schule, Ausbildung und dann? Matthias Dütschke, Niederlassungsleiter der Wirtschaftsakademie in Lübeck (erste Reihe, 2. v. rechts), erklärte der Klasse vom Ostseegymnasium Timmendorf, welche Möglichkeiten sie später haben. VON DER KLASSE 9 b DES OSTSEE-GYMNASIUM, TIMMENDORF (aus: Lübecker Nachrichten, 21.01.2010) |



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