Geprüfte/r Handelsfachwirt/in (IHK)

Die Zahlen müssen stimmen - beruflicher Aufstieg im Handel

Was Animpfmaterial ist, wissen die Wenigsten. Der 28-jährige Olaf Greve aus Flensburg kann erklären, dass es sich dabei um ein Gemisch aus spezialisierten Mikroorganismen handelt. Als Experte für Biogastechnologie betreut er im Außendienst – bis über die Grenzen Hamburgs hinaus – rund 300 Kunden der Gebr. Honnens GmbH. Er trägt mit seinem Team die Verantwortung für zufriedene Kunden und steigende Umsatzzahlen.

Eineinhalb Jahre hat sich Olaf Greve in internen Schulungen und Firmenbesichtigungen das nötige Know-how über Biogasanlagen angeeignet, denn „Neues zu lernen hält mich fit und munter“, erklärt Greve, denn „sich Dinge anzueignen, damit man sie eigenständig erledigen kann“, so kennt er es noch aus seiner Kindheit und Jugend, die er auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb verbrachte.

Nach der Schule begann er eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem Großhandel für Industrietechnik, wo er nach seinem erfolgreichen Abschluss alle Aufgaben im Bereich Hydraulik und Pneumatik übernahm.

Nebenbei begann er die berufsbegleitende Aufstiegsfortbildung zum geprüften Handelsfachwirt (IHK). „Ich wollte mich weiterentwickeln, Neues lernen und meine Karriereaussichten verbessern“ so Greve. Nach Feierabend besuchte er zweimal wöchentlich die Weiterbildung bei der Wirtschaftsakademie in Flensburg. „Ich wollte kein Fernstudium, mir war der direkte Kontakt zu den Dozenten und Mitstreitern wichtig. Das motivierte mich und steigerte meine Lernbereitschaft“, erinnert sich Greve. Besonders seine neugewonnenen Kenntnisse in den Fächern Recht und Marketing konnte er direkt in der Berufspraxis einsetzen: „Vertragsrecht, der Umgang mit Reklamationen oder Verkaufsstrategien – das ist wichtiges Fachwissen, auf das ich tagtäglich zurückgreifen kann.“

Nach fast zwei Jahren hat er sich mittlerweile bei der Gebr. Honnens GmbH gut eingefunden. Alle vier Wochen kann er an Produkt- oder Verkaufsschulungen teilnehmen. „Auch deshalb fühle ich mich hier sehr wohl. Ich bin gerne viel unterwegs und beim Kunden kommen meine Stärken voll zum Tragen“. In Zukunft will sich Olaf Greve voll und ganz um gute Ergebnisse kümmern und wird sich in den kommenden Jahren bei der Wirtschaftsakademie in Flensburg zum staatlich geprüften Betriebswirt (IHK) weiterbilden.

Ich kann mehr! Messbar mehr Erfolg

Das Abschlussgruppenfoto von 2012 hängt noch heute am Büroschrank von Christian Clement, geprüfter Handelsfachwirt (IHK) und seit 2001 Leiter des Servicecenter von Fördeküchen Manfred Kania GmbH & Co. KG in Flensburg. Mit einem Team von zehn Mitarbeitern ist er unter anderem für den gesamten After-Sales-Bereich, Kundenmanagement, Disposition, Personalführung und diverse Projekte verantwortlich.  Zuvor absolvierte der heute 43-Jährige eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem Großhändler für Elektrogeräte, wo er nach Übernahme noch drei weitere Jahre beschäftigt war.

Als Clement mit der zweijährigen Aufstiegsfortbildung begann, war er bereits seit 15 Jahren Leiter des Servicecenter. „Mithilfe der Weiterbildung wollte ich die viele Kenntnisse aus den regelmäßigen internen Schulungen ergänzen und festigen. Aber natürlich reizte mich auch der Blick über den Tellerrand – ich war mich sicher: Ich kann mehr!“ berichtet Clement. Die Zeit des berufsbegleitenden Lehrgangs zum Handelsfachwirt bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein beschreibt er gerne mit den Worten: Spaß und Stress gleichermaßen. „Mit meinen Mitstreitern habe ich  gelacht und gelitten. Es war eine wertvolle Zeit. Vor allem der persönliche Austausch mit den Dozenten war mir wichtig – auch das war ein wichtiger Grund mich gegen ein Fernstudium zu entscheiden“, erinnert sich Clement.

Durch seine neue Qualifikation als geprüfter Handelsfachwirt kamen neue Aufgaben hinzu: Er beantwortet  jetzt Kundenanfragen für die Geschäftsleitung, gestaltet gemeinsam mit den Entscheidern die Prozesslandschaft und berät die Förde-Polster Lars Kania e.K. in den Bereichen After-Sale und Disposition. Auf der Grundlage seines neugewonnenen Fachwissens strukturierte er Prozesse um und vieles konnte zunehmend professionalisiert werden. Als Beispiel dafür berichtet er von seinem Praxis-Bericht über die Einführung eines zusätzlichen Prüfverfahrens bei der Küchenplanung, den er zur mündlichen Prüfung vor der IHK vorgelegte: „Wir haben das Prüfverfahren direkt im Unternehmen eingeführt und dadurch nicht nur unser Image verbessert, sondern weniger Planungsfehler, ergo mehr Kosten eingespart und zufriedenere Kunden gewonnen,“ schildert Clement.

Rückblickend hat sich für Christian Clement durch die Weiterbildung einiges verändert: „Ich habe begonnen, meine eigenen Entscheidungen fundierter zu reflektieren. Mein Blick auf die Dinge hat sich verändert, aber auch der Blick anderer auf mich. Ich bin für den Arbeitsmarkt merkbar interessanter geworden und meine Meinung wird öfter eingeholt und mehr wertgeschätzt als vorher“, meint Clement.

In Zukunft will sich Christian Clement weiterqualifizieren und vielleicht eine Weiterbildung zum geprüften Betriebswirt (IHK) machen. Clement fasst zusammen: „Veränderungen sind wichtig und gehören zum Leben dazu. Fundiertes Fachwissen und frisches Know-how helfen maßgeblich dabei, die Herausforderungen von morgen zu meistern“.

Schritt für Schritt auf der Karriereleiter

Beruflicher Stillstand? Das ist nichts für Nina Tamm aus Nortorf. „Eigentlich bin ich gelernte Bürokauffrau“, erzählt die heute 29-Jährige. „In dem Beruf habe ich nach der Ausbildung aber nur ein paar Jahre gearbeitet, dann wurde es mir einfach zu langweilig“, fügt sie schmunzelnd hinzu. 

Die Nortorferin wagte daraufhin den Sprung aus dem Büro in den Verkauf und begann, als Filialleiterin bei Tchibo in Schleswig zu arbeiten. „Das war eine sehr spannende, neue Herausforderung für mich“, erinnert sich Tamm. „Vor allem der Kontakt mit dem Kunden hat mir dabei sehr viel Spaß gebracht. Aber nach ein paar Jahren wollte ich mich gerne wieder weiterentwickeln und begann eine Weiterbildung zur Handelsfachwirtin (IHK).“

Während des berufsbegleitenden zweijährigen Lehrgangs bei der Wirtschaftsakademie in Neumünster besuchte sie jeden Samstag mit 20 Mitstreitern aus verschiedenen Branchen den Unterricht. „Ziel der Weiterbildung war für mich, meinen Horizont zu erweitern“, erinnert sie sich. „Und das ist mir auch gut gelungen: Ich habe sehr viel Neues dazugelernt.“ Neben Verkauf, Absatz und Rechnungswesen standen auch Lagerwirtschaft und Marketing für die gelernte Bürokauffrau auf dem Programm. Besonders interessant war für die 29-Jährige jedoch alles, was mit Personalwesen zu tun hatte. „Das war eine riesige Hilfe für meine tägliche Arbeit in der Tchibo-Filiale“, erzählt sie. „Dadurch habe ich beispielsweise jede Menge über das Führen von Mitarbeitergesprächen, Arbeitsrecht und Personalentwicklung gelernt.“

Gelernt hat Nina Tamm in den zwei Jahren bei der Wirtschaftsakademie auch, Job und berufsbegleitende Weiterbildung unter einen Hut zu bringen. „Das war nicht immer einfach“, gibt sie rückblickend zu, „Schließlich musste das Gelernte ja auch noch nachbereitet werden. Und für die Abschlussprüfungen mussten wir auch einiges tun. Aber im Endeffekt hat sich die ganze Mühe ja für mich gelohnt.“

Ihre Abschlussprüfungen zur Handelsfachwirtin (IHK) hat Tamm mit einer glatten Zwei bestanden – und sich anschließend gleich voller Tatendrang in die nächste Weiterbildung gestürzt. „Ich mache jetzt auch noch meinen Betriebswirt (IHK)“, erzählt die ehrgeizige Nortorferin weiter. Sie freut sich schon jetzt: „Wenn alles gut geht, werde ich den Ende September auch noch in der Tasche haben.“

Auch beruflich hat sich schon wieder etwas im Leben von Nina Tamm verändert. „Es hat mich jetzt doch wieder zurück ins Büro gezogen: Ich arbeite jetzt im Kundenservice eines Vertriebsunternehmens für DVD und Hörbücher.“ Das Wissen aus ihrer Weiterbildung zur Handelsfachwirtin (IHK) und zur Betriebswirtin (IHK) ist ihr aber auch dort immer wieder von Nutzen. „Aktuell werde ich auch in der Pressearbeit eingesetzt – das freut mich schon sehr und ich bin mir sicher, mein Marketing-Know-how dort gut einbringen zu können.“

UPDATE (Mai 2010)

Nina Tamm hat es geschafft: Sie ist mittlerweile nicht nur Handelsfachwirtin (IHK), sondern seit einigen Monaten auch noch geprüfte Betriebswirtin (IHK). „Die Prüfung war gar nicht so einfach“, erzählt die frischgebackene Betriebswirtin, „vor allem in der mündlichen Prüfung wurde uns nichts geschenkt.“ Gelohnt hat sich das fleißige Lernen für die Nortorferin aber trotzdem. „Kurz nach der Abschlussprüfung wurde ich befördert“, sagt sie stolz.

Seit März 2010 ist Nina Tamm nun als Junior Produkt- und Labelmanagerin tätig – ein neues Aufgabenfeld, das der gelernten Bürokauffrau großen Spaß macht. „Ich bin jetzt für die Einführung neuer Produkte zuständig und werde in Verhandlungen mit Filmlizenzgebern und in Einkäufe neuer Filme eingearbeitet.“, erklärt sie ihren neuen Job. Besonders zu Gute kommt der 29-Jährigen dabei auch ihr erworbenes Wissen aus ihrer Abschlussarbeit für den Betriebswirt (IHK). „Praktischerweise habe ich meine Arbeit damals über die Einführung eines neuen Produkts auf dem deutschen Medienmarkt geschrieben. Davon kann ich jetzt natürlich sehr gut profitieren“, erklärt Tamm.

Profitieren kann sie natürlich aber auch von dem restlichen Betriebswirtschafts-Know-how, dass sie sich bei der Wirtschaftsakademie in Kiel angeeignet hat. Sie erzählt: „In dem einjährigen Intensivlehrgang habe ich jede Menge gelernt. Ich habe einen tollen Überblick über die verschiedenen Facetten der Betriebswirtschaft und verstehe jetzt die Zusammenhänge in Unternehmen.“ 

„Hej Karriere“ mit IKEA und der Wirtschaftsakademie

„Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht und ein Jahr als Assistent des Vorstands gearbeitet. Dann wollte ich aber beruflich in eine neue Richtung gehen,“ erzählt Andreas Kämpf. Als großen Schwedenfan zog es ihn zwar nicht direkt ins Land der Elche, aber zum weltweiten Exportschlager IKEA, wo er sich für eine praxisnahe Kombination aus Aus- und Weiterbildung entschied. Ein spezielles Model ermöglichte dem gebürtigen Thüringer, drei anerkannte IHK-Abschlüsse in nur 33 Monaten zu erlangen: die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, die Aufstiegsfortbildung zum Handelsfachwirt und die Ausbildereignung.

Durch die Verkürzung war die Lehrzeit zwar intensiv, führte ihn aber dennoch an verschiedene Arbeitsplätze in ganz Deutschland. So fanden die praktische Ausbildung und zwei so genannte Facheinarbeitungen an drei IKEA-Standorten statt: „Ich habe innerhalb von 18 Monaten meinen Einzelhandelskaufmann bei IKEA in Ludwigsburg gemacht und war dann jeweils sechs Monate in Dresden in der Kinderabteilung und in Hamburg im Kundenservice tätig,“ berichtet der 31jährige. Parallel dazu wurde das theoretische Wissen im jeweils zweiwöchigen Blockunterricht bei der Wirtschaftsakademie in Husum vermittelt. Damit sich die angehenden Führungskräfte ganz und gar auf das Lernen konzentrieren konnten, wurden sie in dieser Zeit im Gästehaus der Wirtschaftsakademie rundum versorgt.

Während der Weiterbildung zum Handelsfachwirt standen unter anderem BWL, Rechnungswesen, Marketing sowie Unternehmensführung und -steuerung auf dem Programm. Begeistert erinnert sich Andreas Kämpf auch an den Einsatz der Dozenten zurück: „Einige haben sogar ein Praktikum bei IKEA gemacht, um einen Einblick ins Unternehmen und unsere Arbeitsweise zu erlangen.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Und um die vielen ikeatypischen Bezeichnungen zu verstehen.“ Aber nicht nur das bei der Wirtschaftsakademie erlernte Wissen hilft ihm im täglichen Job, sondern auch das Netzwerk von Kollegen, mit denen er gemeinsam in Husum für die Praxis gelernt hat.

Nach der Facheinarbeitung im Kundenservice in einer Hamburger IKEA-Filiale blieb der 31jährige der Hansestadt und der Abteilung als Team-Assistent treu. Anfang 2010 stieg er dann zum Leiter des Kundenservices auf. Von der Betreuung der Jüngsten im Småland über den Warenumtausch bis hin zur Bezahlung an den Kassen dreht sich hier alles rund um die Kunden. Andreas Kämpf ist auch für die strategische Ausrichtung seines Bereiches zuständig: „Gerade die Mischung aus langfristiger Planung auf der einen Seite und der konkreten Durchführung dieser Vorhaben auf der anderen Seite macht meinen Job so spannend“, berichtet der Wahlhamburger. So gehören beispielsweise neben der Steuerung des Bereichs anhand von Kennzahlen und der Planung des nächsten Geschäftsjahrs auch Mitarbeitergespräche und anspruchsvolle Reklamationen zu seinen Aufgaben. Die kompakte Verbindung von Aus- und Weiterbildung hat dabei den Grundstein für die Karriere gelegt. Und so ist sich der IKEA-Mitarbeiter sicher: „ Praxiserfahrung und Weiterbildung in einem - das war der einzig richtige Schritt für mich.“

Fit für Einkauf und mehr

Sich neben dem Job als Abteilungsleiter im strategischen Einkauf berufsbegleitend weiterzubilden – das war schon lange der Wunsch von Marc Raese aus Sereetz. „Ich bin der Liebe wegen in den hohen Norden gezogen und habe den neuen Job als Abteilungsleiter bei der VVG Befestigungstechnik in Neumünster angetreten. Als ich dann beim Surfen im Internet auf die Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK) bei der Wirtschaftsakademie in Lübeck gestoßen bin, war ich sofort begeistert und habe mich kurzerhand für den Lehrgang angemeldet“, erinnert sich der gebürtige Westfale.

Gemeinsam mit 15 weiteren Teilnehmern aus verschiedenen Branchen hat der gelernte Industriekaufmann seitdem jeden Samstag den Unterricht bei der Wirtschaftsakademie besucht. „Zwei Jahre lang stand für uns alles rund um den Handel auf dem Programm. Das ging von Marketing über Volkswirtschaftslehre bis hin zu Führungs- und Personalmanagement“, erzählt der 33-Jährige weiter. Am meisten Spaß gebracht haben ihm jedoch die Schwerpunktfächer „Beschaffung und Logistik“. „Schließlich konnte ich so mein Wissen aus der Praxis noch mit jeder Menge neuem theoretischem Know-how abrunden“, sagt Raese.

Nicht ganz so viel Spaß gebracht hingegen hat dem passionierten Hobbykoch die allgemeine Volkswirtschaftslehre. „Das war mir einfach viel zu trocken“, erinnert er sich und fügt lachend hinzu: „Überraschenderweise habe ich in VWL jedoch eine meiner besten Abschlussprüfungen hingelegt!“ Doch auch die restlichen Prüfungsergebnisse des frischgebackenen Handelsfachwirtes konnten sich sehen lassen. Projektarbeit und schriftliche Prüfungen hat der Wahl-Schleswig-Holsteiner insgesamt mit einer Zwei erfolgreich abgeschlossen. Ein tolles Ergebnis, das Marc Raese auch dem guten Unterricht der Wirtschaftsakademie-Dozenten zuschreibt. „Die Dozenten haben uns in den ganzen zwei Jahren immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und sehr engagiert beim Lernen unterstützt. Auch die gut ausgearbeiteten und strukturierten Skripte waren mir dabei immer eine sehr große Hilfe.“

Heute freut sich Raese noch immer über seine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK). „Die Zeit an der Wirtschaftsakademie hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe jede Menge für meine tägliche Arbeit im Einkauf mitnehmen können.“ Ob er diesem Bereich weiter treu bleiben wird, weiß er hingegen noch nicht. „Mit dem Handelsfachwirt in der Tasche stehen mir jetzt so viele verschiedene berufliche Türen offen – mal sehen, wo es für mich in der Zukunft noch hingehen wird.“

UPDATE (Mai 2010)

Vorerst ist Marc Raese dem Einkauf treu geblieben – und das aus gutem Grund. „Der Job macht mir nach wie vor großen Spaß. Und wenn alles gut geht, werde ich demnächst noch einige zusätzliche Aufgaben übernehmen“, freut er sich auf die neuen Herausforderungen. „Wahrscheinlich werde ich bald verstärkt auch im strategischen Einkauf tätig sein und an Audits beteiligt sein“, erzählt er.

Raese ist sich sicher, dass sich für ihn die Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK) gelohnt hat. Er sagt: „Ich habe bei der Wirtschaftsakademie viel gelernt. Durch den Lehrgang habe ich nicht nur altes Wissen auffrischen können, sondern vor allem auch viel neues Know-how dazugewonnen. Ein großer Pluspunkt ist in meinen Augen außerdem, dass ich das Gelernte direkt bei der täglichen Arbeit in die Tat umsetzen kann.“

Kein Wunder also, dass er schon über die nächste Weiterbildung nachdenkt. „Ich würde bei der Wirtschaftsakademie in Lübeck gerne noch meinen Betriebswirt (IHK) machen“, sagt er und fügt strahlend hinzu, „das werde ich aber wahrscheinlich erst im nächsten Jahr angehen – nun steht erst einmal meine Hochzeit vor der Tür!“

Fit für eine erfolgreiche berufliche Zukunft

„Eine gute Position auf mittlerer Führungsebene oder einmal Abteilungsleiter werden - das ist mein Ziel“, erzählt der 26-jährige Daniel Horstmann aus Wedel. Und die Chancen stehen mehr als gut für den gelernten Groß- und Außenhandelskaufmann, der gerade die Aufstiegsfortbildung zum Handelsfachwirt (IHK) bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein absolviert.

„Für mich war meine Ausbildung immer das Fundament, auf das ich aufbauen wollte, um beruflich noch weiter zu kommen“, erklärt der ehrgeizige Schleswig-Holsteiner. Nach der Ausbildung bei der Werkzeug-Firma Kremer in Elmshorn und einem kurzen Zwischenstopp bei der Bundeswehr standen für ihn verschiedene berufliche Stationen an. „Ich war Assistent des Geschäftsführers in einem Autohaus, später bin ich dann dort in den Neuwagenverkauf gewechselt, um das Handwerk des Verkaufens zu erlernen. Und jetzt bin ich in einem anderen Autohaus ebenfalls im Neuwagenverkauf tätig.“

Seit gut eineinhalb Jahren besucht Daniel Horstmann neben seinem Job auch noch zwei Mal in der Woche den Lehrgang für angehende Handelsfachwirte bei der Wirtschaftsakademie in Elmshorn. „Wir sind 19 Leute aus ganz verschiedenen Unternehmen“, erzählt der Wedeler. „Für uns stehen verschiedene Themen auf dem Programm. Das reicht von Marketing über Volkswirtschaftslehre bis hin zu Führungs- und Personalmanagement sowie Logistik – eben alles, was man im Handel so braucht.“

Die Kosten für die Aufstiegsfortbildung werden in Horstmanns Fall fast komplett von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in einem Förderprogramm übernommen. „Ich habe meine Ausbildung damals besonders gut abgeschlossen und bin so in das Begabtenförderungsprogramm der IHK aufgenommen worden“, sagt Horstmann. „Als ich dann hörte, dass ich mit dem Handelsfachwirt (IHK) die Möglichkeit habe, mich noch weiterzubilden und zu qualifizieren, habe ich die Chance natürlich sofort genutzt und mich angemeldet.“

In einigen Wochen stehen für Horstmann und seine Mitstreiter die schriftlichen  Abschlussprüfungen sowie eine mündliche Präsentation an. „Ich sehe der Prüfung gelassen entgegen“, erzählt der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann. „Die Dozenten haben uns den Stoff sehr anschaulich und praxisnah vermittelt. Und außerdem habe ich auch noch die Prüfungsvorbereitungen für angehende Handelsfachwirte bei der Wirtschaftsakademie besucht. Ich bin also gut vorbereitet.“

Davon, wie es nach der Prüfung weitergehen soll, hat Horstmann schon genaue Vorstellungen. „Ich will auf jeden Fall weitere berufliche Erfahrungen sammeln und in einer mittleren Führungsposition auf nationaler Ebene arbeiten.“ Abschließend fügt er hinzu: „Ich bin mir sicher, dass ich das auch schaffen werde. Schließlich werde ich mit dem Handelsfachwirt in der Tasche nicht nur über jede Menge Know-how rund um den Handel verfügen, sondern auch noch etwas haben, womit ich mich von potentiellen Mitbewerbern abheben kann.“

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