Projekt Ankommen

Kurzbeschreibung: Kompetenzfeststellung, Grundqualifizierung, ganzheitliche Hilfe zur beruflichen Integration für Migranten und Geflüchtete

Projektziel: Der Charakter des Projektes liegt in der praxisbezogenen, aktivierenden Durchführung von maßgeschneiderten Betreuungs- und Qualifizierungskonzepten in ausgewählten Leitbranchen. Ziel des Projektes Ankommen ist es, Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund durch eine spürbare Verbesserung der Sprachkenntnisse, durch aktive Projektarbeit und durch erfolgreiche Qualifizierungseinheiten zu motivieren, die nächsten Schritte für einen beruflichen Neuanfang zu starten. Dabei steht neben theoretischer und praktischer Kenntnisvermittlung und dem Sprachunterricht die aufklärende und Hilfestellung gebende Arbeit im Fokus.

Laufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2020

Durchführungsort:
25421 Pinneberg

Projektstruktur:

1. Kompetenzfeststellung zum Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit

2. Allgemeine Qualifizierung

  • Berufsspezifisches Deutsch
  • Mathematikgrundlagen
  • Deutscher Arbeitsmarkt
  • Bewerbungstraining
  • Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen
  • Trainieren von Schlüsselkompetenzen
  • Kommunikationsgrundlagen

3. Berufsbezogene Qualifizierung

  • Workshop in den Berufsfeldern Einzelhandel/Verkauf, Service und Küche/Gastronomie, Hauswirtschaft/Reinigung, Betreuung nach § 53c SGB XI (Pflege)
  • Teilqualifizierungen
  • Wissenstandsabfragen
  • Praktika zur Vertiefung der Kenntnisse

4. Ganzheitliche Hilfe

  • Begleitende Hilfestellung und Betreuung während der gesamten Teilnahme
  • Ggf. Einzelgespräche

 

Zielgruppe und Voraussetzungen:
Teilnehmer des Projektes Ankommen sind erwerbsfähige, langzeitarbeitslose Männer und Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die sehr wenige Kenntnisse über den deutschen Arbeitsmarkt besitzen und eine Orientierung in verschiedenen Berufsfeldern erhalten möchten.

Spezielle Anforderungen sind nicht erforderlich.

Förderung

Das Projekt wird durch das Landesprogramm Arbeit Aktion B1 - Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, durch die Europäische Union, den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Land Schleswig-Holstein gefördert.

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